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Im Leben der tibetischen Mönche

Haben Sie schon mal etwas vom Kloster in Rikon gehört ?
Nein? Dann lesen Sie jetzt ganz genau!

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An einem Dienstag im November trafen wir uns am Bahnhof  in Ossingen. Mit „wir“ ist die erste Sek A und B/C gemeint. Als der Zug eintraf, stiegen wir mit Frau Held, der coolsten Lehrerin überhaupt, und ihrer Mutter ein. Wie man es ja kennt von der Schulzeit,  ist der Weg zum Ziel immer das Beste. Wir mussten zuerst von Ossingen mit dem Bus nach Andelfingen fahren. Da stiegen wir in den Zug nach Winterthur um. In Winterthur angekommen, mussten wir noch einmal umsteigen. Als wir endlich in Rikon ankamen, mussten wir zuerst einen steilen Weg hinauf durch den Wald gehen. Dann kamen wir im Kloster an. Es gab zuerst eine nette Begrüssung von Lama Pema Wangyal. Wir kannten Lama Pema bereits von der Sendung „SRF bide Lüt“, die wir in der Schule geschaut hatten. Er zeigte uns einige Glückssymbole auf dem Boden und auf dem Dach des Klosters. Lama Pema lehrte uns, wie man Glück mit sportlichen Übungen einfangen kann. Wir probierten einige komische Figuren aus, die uns an Yoga-Figuren erinnerten. Danach durften wir die Gebetsmühlen drehen und als das dann alle gemacht hatten, gingen wir in den Gebetssaal der Mönche und meditierten. Für einige unter uns war das Meditieren sehr spannend, für andere sehr schwierig. Es war anstrengend, so lange still zu sitzen. Dann durften wir Fragen stellen. Wir haben erfahren, dass die Mönche da um 5 Uhr aufstehen und dann zwei Stunden lang meditieren. Danach liefen wird zur Stupa und umrundeten sie fünf Mal. Eine Stupa ist ein glockenförmiges Denkmal, darin hat es verschiedene heilige Gegenstände wie zum Beispiel heilige Schriften oder Statuen. Lama Pema hat eine kleine Abschlussrede gehalten, in der es darum ging, wie toll wir mitgemacht haben. Am Schluss machten wir als kleines Geburtstagsgeschenk für Lama Pema ein Gruppenfoto vor der Stupa.

Es war eine super Erfahrung! Es war spannend für uns zu sehen, wie die Mönche dort leben und wir fanden Lama Pema sehr cool.


Lara Schneider, Zoe Zurgilgen und Nico Korpys, Klasse BC1