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LG 5 zu Besuch im NONAM

Am Mittwochmorgen vor den Ferien ist die LG 5 zu einer Exkursion nach Zürich ins Nonam (Nordamerika Native Museum) aufgebrochen. Nach einer wie für die LG 5 bekannte chaotische Zugfahrt kamen wir dank Frau Held am richtigen Ziel an. Die Baslerin Frau Jenni öffnete uns die Tür zum Museum und gab uns eine Einleitung, was wir im Museum alles sehen werden. Momentan beschäftigt sich unsere LG in der Geografie mit arktischen Völkern. Heute standen also die Polarvölker Nordamerikas auf dem Programm. Frau Jenni leitete die ganze Tour durch das Museum. Es gab einen langen und anstrengenden Treppenaufstieg, bis wir bei der öffentlichen Ausstellung ankamen. Wir haben uns die Polartiere etwas genauer angeschaut wie beispielsweise Polarfüchse, Narwale und Karibus. Auch durften wir ein Robbenfell anfassen und es herumgeben. Danach zeigte uns Frau Jenni einen riesigen, fast lebendigen Bison, der leider sehr klein war für Bisonverhältnisse. Später gingen wir einen Steinmann anschauen. Steinmänner dienen den Polarvölkern zur Orientierung, für die Jagt und um einen Notvorrat an Essen zu deponieren. Nachdem wir selbst einen Steinmann aus Filz gebaut hatten, schauten wir uns ein Kanu und die traditionelle Kleidung der Inuit an. Kanus bauen ist eine richtige Gemeinschaftsarbeit, die Männer holen das Schwemmholz für das Gerüst und die Haut der Tiere, die Frauen ziehen die Haut über das von den Männern gebaute Gerüst aus Schwemmholz, so dass das Kanu für 24 Stunden auf dem Wasser fahren kann, bis die Haut der Tiere durchlässt. Die Kleider werden aus Fell und Haut der Tiere, die dort leben gemacht. Für den nötigen Regenschutz nehmen sie den Darm eines grossen Tieres, den sie mit Grashalmen zusammennähen. Die Frauen haben eine sehr spezielle Kapuze, die sehr gross und ovalförmig ist, um das Kind darin zu transportieren. Nach all diesen Informationen hatten wir schon Pause und durften im Pavillon etwas essen und reden. Ein paar gingen auch in das kleine Kino des Museums und schauten einen Kurzfilm über die Arktis. Nach der Pause haben wir den Tiefdruck kennengelernt. Beim Tiefdruck malt man Rinnen mit einem Stift auf eine Platte, danach malt man die Platte mit Farbe an und drückt die Platte auf ein Blatt, bevor die Farbe getrocknet ist. Wir betrachteten die vielen entstandenen Kunstwerke und diskutierten darüber. Danach versuchten wir uns an den Olympischen Spielen der Polarvölkern, wie z. b. wie viel Gewicht man an den Ohren halten kann oder wie viele Menschen man tragen kann. Nach den Spielen gingen wir schon wieder zurück nach Hause. Alles in allem war es ein sehr interessanter Ausflug.

Zoe, Yannick und Marcel aus der LG 5

 

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