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2006-07-10: Ideen

Die hochdotierte Expertenrunde hatte einen schweren Stand gegen den WM-Halbfinal. Immerhin füllte sich der Löwensaal zu Hälfte.

Das ist ein super Text.

In einem moderierten Gespräch erörterte Regierungsrätin Regine Aeppli die Zielsetzungen des Fremdsprachenunterrichts an der Zürcher Volksschule, wie die Kantone ihre Pläne zu koordinieren gedenken und wie die Reform konkret umgesetzt wird.

Die Sprachwissenschafterin Christine Le Pape Racine beschrieb die physiologische Entwicklung des Hirns und erklärte, welche für Rückschlüsse daraus für den Fremdsprachenunterricht an der Primarschule zu ziehen sind. Der Fremdsprachenunterricht hat sich in den letzten 20 Jahren radikal geändert: Die Methodenvielfalt wird gepflegt, durch das Einbeziehen aller Sinne werden die unterschiedlichen Lerntypen berücksichtigt und durch das bewusste Zulassen von Fehlern wird ein effizienteres Lernen erreicht. Nicht zuletzt soll der Unterricht weniger Defizit orientiert sein, sondern viel mehr die erreichten Kompetenzen ins Zentrum stellen. Dem wird mit dem europaweit gültigen Selbstbeurteilungsdokument «Portfolio» Rechnung getragen.

Der Primarlehrer Urs Steinacher berichtete von seinen Erfahrungen mit dem Projekt «Frühenglisch», bei dem seine Schule seit 1999 teilnimmt.

Die anschliessenden Fragerunde fiel aus Rücksicht auf allfällige Fussballfans eher kurz aus – vielleicht war allen Beteiligten aber auch alles klar…